Die letzten Infektionsentwicklungen erfordern eine konsequente Einschränkung sozialer Kontakte. Eltern sind aufgefordert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Trotz den zuletzt veröffentlichten Maßnahmen für einen Lockdown sind Kleinkindbetreuungen und Spielgruppen vorbereitet, um wie im Frühling Eltern zu unterstützen, die auf eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Manchmal ist auch Homeoffice neben Kleinkindern kaum umsetzbar, manchmal gibt es außerhalb von Berufstätigkeit Gründe, die eine Betreuung notwendig machen.

Im Frühling hat sich gezeigt, dass Kinder sehr individuell auf die momentane Situation reagieren und natürlich sehr unterschiedliche Lebensfelder haben:

  • Sie wohnen nur bei einem Elternteil oder bei zweien,
  • haben Geschwister oder nicht,
  • leben auf kleinem oder großem Wohnraum
  • profitieren besonders von einer zusätzlichen Förderung in einer Kleinkindbetreuung/Spielgruppe (z. B. im sprachlichen Bereich, etc.) oder weniger
  • und haben entweder unkompliziert Zugang zu Flächen im Freien oder nicht.

Kleinkindbetreuungen und Spielgruppen werden im Auftrag des Landes unterstützend da sein, wo sie gebraucht werden. Für alle anderen Kinder kann der Betreib voraussichtlich ab dem 7. Dezember wieder regulär starten.

Der Fachbereich Elementarpädagogik hat am 15.11. die aktuellen Details zu organisatorischen Punkten für die Kinderbetreuung an Einrichtungen und Eltern weitergegeben.

Einen ständig aktuellen Überblick über die Infektionslage ermöglicht die Website des Landes www.xsund.at/aktuelle-gesundheitsinfos.

Die Kleinkindbetreuungen und Spielgruppen richten sich nach eigenen Ampel-Vorgaben, die sich auf die Abläufe in Innen- und Außenräume der Einrichtungen beziehen. Daneben sind die Begegnungen von Eltern und Betreuungspersonen genau geregelt. Dazu aktualisiert der Fachbereich Elmentarpädagogik laufend die Homepage des Landes.

Wichtig für Eltern ist besonders jetzt die Kommunikation mit der Spielgruppe/der Kleinkindbetreuung. Die Einrichtungen haben sich seit dem Herbst gut auf die veränderten Bedingungen vorbereitet und geben nachwievor alle relevanten Informationen direkt an die Eltern weiter. Jede Einrichtung richtet sich nach den Vorgaben von Bund und Land und hat abgestimmt auf die jeweiligen räumlichen und personellen Bedingungen zusätzliche Vorgangsweisen gewählt.

Hier die wichtigsten Punkte für Eltern:

Die Erreichbarkeit der Eltern für die Leitungen der Einrichtungen per Mail und – auch zu den Betreuungszeiten – per Telefon ist unerlässlich. Damit sind Eltern immer am Laufenden (besteht ein Infektionsrisiko in der Einrichtung, Änderungen der Bestimmungen, etc.).

Keine Betreuung in den Einrichtungen ist möglich, wenn ein Kind

  • eine akute Infektion der oberen oder unteren Luftwege mit Husten und mit Fieber (38°C oder höher) hat,
  • eine Rachen-Entzündung mit Fieber (38°C oder höher) hat,
  • eine Bindehaut-Entzündung mit Fieber (38°C oder höher) hat,
  • eine Mittelohr-Entzündung mit Fieber (38°C oder höher) hat,
  • nur mit Mühe atmen kann (Kurzatmigkeit) oder
  • plötzlich nichts mehr riecht oder schmeckt (Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns).

Rufen Sie in diesem Fall sofort die Gesundheitshotline 1450 an. Auch wenn Ihr Kind andersweitig erkrankt ist, betreuen Sie es bitte zu Hause.

Wichtig:
Das Kind muss jederzeit in der Einrichtung abgeholt werden können. Deshalb empfiehlt der Fachbereich Elementarpädagogik vorzuplanen: „Sie können Ihr Kind nicht selbst abholen, zum Beispiel wegen der Arbeit? Dann überlegen Sie jetzt schon, wer Ihr Kind von der Einrichtung abholen könnte (Partner, enge Verwandte).“

(aus: Elterninformation vom 4.9. 2020 und 23.10.2020, Fachbereich Elementarpädagogik, Land Vorarlberg).

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