Die letzten Wochen waren für die meisten Kleinkindbetreuungen und Spielgruppen sehr herausfordernd. Träger/Leitungen mussten und müssen weitreichende Entscheidungen treffen. Eine sinnvolle Umsetzung von Hygiene-Vorgaben erforderte neue Ideen und Abläufe für den praktischen Betreuungsalltag. Die derzeitigen finanziellen bzw. verwaltungstechnischen Erfordernisse binden viel Arbeitszeit von Vorständen und Leitungskräften.

Mitarbeitende von privaten Trägern waren in den meisten Fällen in Kurzarbeit. In Gemeindeeinrichtungen häufig im Zeitausgleich oder Urlaub. Alle aber jederzeit einsatzbereit und nach Bedarf in der Betreuung der Kinder sowie in der Begleitung von Eltern tätig. Immerhin konnten alle Mitarbeitenden durchgehend entlohnt werden (wenn auch mit Abschlägen durch die Kurzarbeit). Von größeren Ansteckungsclustern in Einrichtungen blieben wir bisher verschont.

Jetzt sind die Teams wieder voll im Einsatz. Oft mit der Schwierigkeit mit dem bestehenden Betreuungsschlüssel kleine, voneinander möglichst getrennte Gruppen zu begleiten. Trotzdem wurde in allen Einrichtungen mit Engagement und Einsatz versucht, vor der Urlaubszeit einen schönen Abschluss für die Kinder zu gestalten.

Die gewohnten Ausflüge, Feste und Aktivitäten wurden vielerorts vermisst. Wir sollten uns das für die Zukunft merken und mitnehmen, was für einen hohen Stellenwert sie für Eltern und Kinder haben.

Insgesamt also Normalbetrieb für die Kinder und Eltern und im Sommer in vielen Gruppen ein erweitertes Betreuungsangebot.

Aber noch kein Normalbetrieb im Hintergrund: Damit Kinder unbeschwerte Tage in den Einrichtungen verbringen können, ist besondere Sorgfalt in der Organisation und derzeit immer noch viel Verwaltungsaufwand notwendig.

Deshalb wünscht die Servicestelle in den Sommermonaten allen eine erholsame Pause. Vor allem jenen, die in den letzten Wochen besonders intensiv gefordert waren. Langsam herunterfahren und in der freien Zeit die Seele baumeln lassen!