Kinder und Wasser – meist ist stundenlanges Vergnügen garantiert. Trotzdem heißt es achtsam sein. Immer wieder kommt es zu Badeunfällen wie unlängst im Waldbad Gisingen, wo ein Mädchen zur Lebensretterin einer Vierjährigen wurde.

Kleinkinder verhalten sich im Wasser anders als Erwachsene: Kinder werden reglos, wenn sie mit dem Kopf unter Wasser geraten. Sie schreien beim Untergehen nicht, sie spritzen nicht. Innerhalb von zwei Minuten im Wasser wird ein Kind bewusstlos und würde geräuschlos ertrinken.

Auch ein Planschbecken mit geringer Wassertiefe ist gefährlich. Kleinkinder reagieren beim Untertauchen mit einem Reflex, der es ihnen unmöglich macht, den Kopf einfach aus dem Wasser zu heben.

Das bedeutet für Eltern und Begleitpersonen ständig aufmerksam zu bleiben und das Kind nicht aus den Augen zu lassen. Badetage mit Kleinkindern heißen „Arbeit“, aber es ist wunderschön, ihnen beim Planschen im Wasser zu zu sehen.

Das Kurzvideo „Spaß im Nass – aber sicher!“ vom Kindersicherheitshaus, Klinikum Graz fasst die wichtigsten Informationen für Eltern zusammen und rät: „Am und im Wasser keine Kompromisse – Kinder bis sie gut schwimmen können immer beaufsichtigen“. Im ersten Teil vom Video geht es um ältere Kinder, im zweiten Teil um jüngere.

Link zum Video, das gern an Eltern weitergegeben werden kann.